2025 habe ich mir als Ziel gesetzt 52 Blogartikel zu schreiben. Geschafft habe ich 30. Wie versagen fühlt es sich trotzdem nicht an. Denn es waren ein paar für andere Autoren wirklich hilfreiche Artikel dabei. In vielen sind Erinnerungen gespeichert. Einige haben mir Klarheit verschafft, und ein paar davon wurden wirklich gerne gelesen. Ab und an haben sie auch meine Bücher verkauft oder neue Leute auf meinen Newsletter aufmerksam gemacht. Alles in allem bin ich sehr zufrieden.
Für 2026 staple ich dennoch tiefer – 40 Artikel sollen es werden. Fast ein Viertel davon habe ich schon. Vielleicht übertreffe ich diesmal mein Ziel – wenn nicht, dann ist es auch okay. Denn mir geht es nicht um Masse, mir geht es um Beständigkeit.
Mein Blog-Rückblick auf 2025
Meine 3 am häufigsten geklickten Blogartikel 2025
- Meine Blogparade: Diese drei Bücher haben mein Leben auf den Kopf gestellt
- Nicht von 2025 aber noch immer gern gesehn: Fun Facts über mich
- Ein Tagesrückblick: 12 von 12 im Mai 2025
Meine 3 Blogartikel 2025 mit den meisten Kommentaren
- Wer hätte es gedacht – meine Blogparade hat mit Abstand die meisten Kommentare bekommen. Nämlich 56.
- Meine Herbst-Wunschliste: Sie enthält all meine Ta-Da-s für 12 Wochen. 11 Kommentare gabs dafür.
- Mein Jahresrückblick 2025 brachte es auf eher wenig Kommentare – 7 sind es bloss …
Meine 3 längsten Blogartikel aus 2025
- Mit 5507 Worten die Nr. 1: Jahresrückblick 2025 – ein ganzes Jahr Advent
- Mit 3984 Worten die Nr. 2: Die Zusammenfassung all der wunderbaren Artikel, die zu meiner Blogparade erschienen sind.
- Mit 1161 Worten die Nr. 3: Mein Monatsrückblick auf den Juli 2025 – spucken, reden und den Sommer geniessen
Meine 3 wichtigsten Blogartikel 2025
2025 bestand mein Blog überwiegend aus Monatsrückblicken. Gar nicht so einfach, hier drei Artikel herauszupicken …
- «Diese drei Bücher haben mein Leben auf den Kopf gestellt» ist mein Artikel zu meiner ersten eigenen Blogparade. Das war schon was Besonderes.
- Mit dem Artikel «70 Gründe, warum du meinen Roman lesen solltest» habe ich mich aus meiner Komfortzone heraus gewagt und gleichzeitig führte er mir erneut vor Augen, was ich an «Karpfen im Froschteich» alles mag.
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In meinem Monatsrückblick von September 2025 war besonders viel los – Ein neues Buch, zwei Lesungen und ein TV-Team in meiner Küche …
Meine Blog-Erfolge 2025
Ich blogge seit meinem ersten Jahresrückblick auf 2022. Meine ersten Versuche waren noch zögerlich, eher in Form von Kolumnen. Dann bin ich dazu übergegangen, Begriffe rund um Schreibhandwerk und Selfpublishing zu erklären. Mit dem Blogparadenformat 12 von 12 habe ich mich an ein wiederkehrendes Thema herangetastet, und daran, mehr von mir zu zeigen. Das machte mir von Anfang an Spass und ich entwickelte eine lose Blogroutine. Nebenbei lernte ich über Kommentare und Blogparaden neue Menschen kennen. Die Statistiken (die ich viel zu selten anschaue) zeigten ein stetiges Wachstum. Mit der Zeit fand ich meine Schreibstimme und viele meiner Artikel verhalfen vor allem mir selbst zu Klarheit. Die wiederum schenkte mir den Mut, mehr Haltung zu zeigen. Das Bloggen richtet meinen Kompass aus und trainiert meine Schreibmuskeln. Und während all das passiert, steigt meine Sichtbarkeit.
- So wurden 2025 viele Newsletter Leserinnen zu Leserinnen meines Romans.
- Meine Newsletter Anmeldungen sind gestiegen.
- Ich wurde auf Blogartikel angesprochen.
- Ich bekam positive Rückmeldungen von anderen Schreibenden für die meine Blogartikel hilfreich waren.
- Mein Adventsbuch hat sich gut verkauft, weil meine Leserinnen auf meinem Blog schon den ganzen Entstehungsweg mitverfolgt hatten.
Meine 4 wichtigsten Blog-Lektionen 2026 für bloggende Autoren
Lektion 1: Trau dich Haltung zu zeigen!
Denke nicht, der Bedarf an Blogartikeln wäre gedeckt, weil das Netz gerade mit KI generierten Texten geflutet wird. Wenn du zu deinem Thema aus deiner Sicht, mit deinem Hintergrund schreibst und dabei den Mut aufbringst, Haltung zu zeigen, dann wird dein Artikel gelesen werden. Denn in Zeiten von KI ist etwas wichtiger denn je – Persönlichkeit.
Lektion 2: SEO wird überbewertet
Natürlich ist Suchmaschinenoptimierung wichtig. Sie hilft deinen Blogartikeln dabei, gefunden zu werden. Gleichzeitig ist aber auch das ganze Feld um SEO im Umbruch. Darum glaube ich, es lohnt sich mehr denn je, dynamisch zu bloggen. Soll heissen, einen Mix zu schaffen zwischen SEO-relevanten und persönlichen Artikeln. Natürlich immer mit der Wunschleserschaft im Augenwinkel. Und ja, Rückblicke und persönliche Artikel sollten Expertenartikel nicht überwiegen. Da habe ich selbst noch Luft nach oben 😉 …
Lektion 3: Wer Kommentare will darf selbst nicht geizig sein
Wir alle freuen uns über Kommentare. Sie sind der direkte Draht zu unseren Besuchern und geben uns das gute Gefühl, dass es jemanden da draussen gibt, für den wir das alles schreiben. Und so sehr Kommentare für uns ein Zeichen der Wertschätzung sind, sind sie für Suchmaschinen ein Zeichen für Wert. Darum werden wir durch Kommentare mit mehr Sichtbarkeit belohnt. Also sammle gutes Kommentar-Karma und hinterlasse selbst öfter ein paar nette Zeilen unter einem hilfreichen Artikel. Gut möglich, dass das zurückkommt.
Lektion 4: Dranbleiben lohnt sich!
Im Gegensatz zu den sozialen Medien ist ein Blog eine langfristige Sache. Es hagelt nicht sofort Likes und Kommentare. Dafür ist ein Blogartikel aber auch nicht morgen schon in der Flut von neuen Posts komplett untergegangen. Im Gegenteil. Ist dein Blogartikel heute hilfreich und wächst im besten Fall durch stetiges Überarbeiten zu einem noch wertvolleren Artikel heran, steigen seine Chancen auf Sichtbarkeit enorm. Ausserdem funkt dir weder ein Algorithmus rein noch hast du mysteriöse Sperrungen zu befürchten. Alles, was du tun musst, ist deinem Blog Zeit zu geben. Füttere ihn mit sinnvollen Inhalten, teile deine Artikel auf verschiedenen Wegen für mehr Sichtbarkeit und beantworte Kommentare. So einfach ist das.


