Im Dezember vor zwei Jahren bin ich in die Welt des Bloggens hineingerutscht. Ohne Vorwissen, relativ planlos und ohne Webseite. Damals rief Judith Peters, eine passionierte Bloggerin, in einem Instagram-Post zur «Jahresrückblog Challenge» auf. Sie forderte dazu auf, innerhalb von zwanzig Tagen seinen Jahresrückblick für 2023 zu schreiben und kurz vor Weihnachten als Blogartikel zu veröffentlichen. Und obwohl der Weg zu diesem ersten Blogartikel eine echte Herausforderung war, legte er den Grundstein für eine neue Leidenschaft. Seither blogge ich hier regelmäßig über mein Leben als Schreibmensch und Verlegerin, erkläre Selfpublishing und widme mich verschiedenen Lebensthemen. Auf meiner Blogger-Reise habe ich mittlerweile einige Blogformate kennengelernt. Eines meiner Liebsten ist «12 von 12», das ich hier kurz vorstellen möchte – wer weiß, vielleicht kommst du ja auch auf den Geschmack 😉 …
Woraus besteht ein 12 von 12 Artikel?
Für einen «12von12»-Artikel brauchst du eigentlich bloß eine kurze Einleitung, ein Beitragsbild und – wer hätte es gedacht – zwölf über den Tag hinweg geschossene Fotos.
Die Einleitung:
Ich verwende ehrlich gesagt jeden Monat praktisch die gleiche Einleitung. Das einzig Wichtige dabei ist, den Gastgeber-Blog dieses Formats zu verlinken. Denn «12von12» ist eine Blogparade. Das bedeutet, es gibt einen Gastgeberblog, auf dem du abends deinen Artikel in der Kommentarspalte verlinkst. Bei «12von12» ist die Gastgeberin Caro von Draußennurkännchen.
Das coole an dieser Blogparade: Bis zum Tagesende kommen Dutzende von Artikeln der unterschiedlichsten Menschen zusammen, in denen man stöbern kann. Zu sehen, wie vielfältig dieser Tag genutzt wurde, macht Spaß. Wenn du dann noch einen netten Kommentar hinterlässt, machst du sogar noch jemandem eine Freude.
Die Bilder:
Mach einfach über den Tag verteilt zwölf Fotos. Es geht nicht um Perfektion oder darum, wer den besondersten Tag zu bieten hat. Es geht einfach um deinen Alltag. Haferflocken – Schneematsch – ein Pflaster mit Blumenmotiv … schärfe deinen Blick für die kleinen Alltagswunder.
Du liebst Bildunterschriften? Tob dich aus. Erzähl von der Situation, mach einen Reim, sei stumm und lasse das Bild sprechen – das ist dein Blog und dein Tag. Du zeigst ihn so, wie es für dich stimmt.
Schlusssatz:
Ich bedanke mich am Artikelende gerne für die Zeit, die sich jemand genommen hat für meinen Tag. Das ist natürlich optional. Und wenn ich gerade auf etwas wie meinen Newsletter oder so hinweisen möchte, ergreife ich an dieser Stelle die Gelegenheit dazu.
Das Beitragsbild:
Wähle einfach einen deiner zwölf Schnappschüsse und befördere ihn zum Beitragsbild.
Wähle eine Kategorie:
Am besten eignet sich die Kategorie «Rückblicke». Die gibt es auf deinem Blog noch nicht? Dann lege eine an. Vielleicht kommen ja bald noch ein paar «12 von 12» oder andere Rückblicke dazu.
So gelangt dein Blogartikel an Leser
So erreichst du andere Bloggende
Den Link zu deinem fertigen Artikel kannst du gegen Abend ganz einfach bei Caroline von «Draußen nur Kännchen» unter ihrem eigenen 12 von 12 Artikel posten. Sie ist diejenige, die diese wunderbare Blog-Tradition im deutschsprachigen Raum am Leben erhält. Im Laufe des Tages kommen so viele verschiedene Tagesdokumentationen zusammen. Es lohnt sich, bei dem einen oder anderen Blog reinzuschauen und einen netten Kommentar zu hinterlassen.
So erreichst du dein Umfeld:
Teile den Link zu deinem Blogartikel in den sozialen Medien:
Du bist auf Facebook oder LinkedIn? Toll! Dort kannst du ganz easy ein Linkposting auf deinem Profil machen. Die Plattform zieht sich dein Beitragsbild von selbst und mit einem Klick können deine Facebookfreunde in deinen Blogartikel rüberhüpfen.
Instagram ist eher dein Ding? Dort kannst du zwar im Post keine klickbaren Links setzen, aber ein Karussellposting mit mehreren Bildern und ein paar Worten zu deinem Tag kommt immer gut an. Verlinken kannst du bei Insta ganz einfach in der Story. Am besten, du teilst schon über den Tag verteilt ein paar coole Schnappschüsse aus deinem «12 von 12». Zusätzlich kannst du den Hashtag #12von12 verwenden. So finden sich die ganzen «12von12»-Fans gegenseitig.
Ein nicht zu unterschätzender Ort, um deinen Blogartikel zu teilen, ist auch dein WhatsApp-Status. Du wirst staunen, wen alles du damit erreichst.
Egal wo du dich gerne bewegst, teile deinen Blogartikel. Und zwar auf allen Kanälen. Denn du wirst überall andere Menschen erreichen. Meiner Erfahrung nach ist «12von12» ein sehr beliebter Blogartikel, der gerne angeklickt wird.
7 Gründe, warum 12 von 12 bald dein Lieblingsformat sein wird
- Es geht schnell und ist unkompliziert.
- Du schärfst deinen Blick für Alltagswunder.
- Vielleicht raffst du dich dank der Aussicht auf ein schönes Foto noch zu einem Spaziergang oder sonst etwas Schönem auf.
- Auf diesem Weg auf den letzten April, Juli oder September zurückzublicken macht Spaß.
- Du kannst in die verschiedensten Alltagsschnappschüsse der anderen Blogparadenteilnehmer durchstöbern und lernst so neue Blogs kennen.
- Das Format «12 von 12» lädt zum Kommentieren ein. Kommentare sind eine wertvolle Währung für deinen Blog.
- Zwölf Fotos an einem Tag zu posten hilft dabei, sich von Perfektion zu verabschieden. Das hat etwas sehr befreiendes.
Meine 4 liebsten 12 von 12 Artikel …
November 2023
Da war mein Roman frisch im Lektorat und ich besuchte zusammen mit meinem Mami das Theater Muotathal – unfreiwillig nobel mit Opernglas 😉 …
Januar 2024
«Karpfen im Froschteich» kam aus dem Lektorat und der Schnee aus den Weihnachtsferien zurück, Herr Hunziker machte Yoga und ich Toastbrot.
Juni 2024
Da war ich frisch gebackene Autorin und durfte mein Buch in die ersten Shops liefern. Haushalt war auch ein Thema – wenn auch ein leidiges 😉 …
März 2025
Ein Zeitungsartikel, unnützes Wissen und ein WhatsApp-Kanal …
Falls du auf den Geschmack gekommen bist und bei einem nächsten «12 von 12» mitmachst, hinterlasse mir gerne den Link zu deinem Tag in den Kommentaren 🙂 …


