Gerade habe ich zum dritten Mal meinen Jahresrückblick im Rahmen der Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters geschrieben. Inzwischen gestalte ich ihn zwar nach meinem eigenen Aufbau, bei ein paar grundlegenden Punkten bleibe ich aber bei den Empfehlungen der Challenge. Einer davon ist der Abschluss des alten und gleichzeitig der Auftakt in das neue Jahr. Und obwohl es die kürzeste Passage dieses epischen Artikels ist, ist es für mich doch stets die Schwierigste. Dort setze ich mir ein Motto für das kommende Jahr.
Mein Motto für 2025 war: «Mit voller Schreibkraft voraus». Und ich hätte es nicht schlechter umsetzen können. Gut, geschrieben habe ich. Eine ganze Menge sogar. Newsletter, Blogartikel, Instagram-Posts und sehr viele organisatorische Mails rund um die Produktion meines Adventsbuchs. In der zweiten Jahreshälfte waren es überwiegend Mails an Buchhandlungen und Bibliotheken. Je mehr sich 2025 dem Ende zuneigte, desto öfter schrieb ich Mails an Leserinnen, dazugehörige Rechnungen und beschriftete Polstercouverts mit Namen und Adressen.
Das war natürlich cool. Allerdings hatte ich das alles mit meinem Schreibkraft-Motto nicht gemeint. Eigentlich wäre der Plan gewesen, 2025 einen zweiten Roman fertig zu schreiben. Katjas Geschichte ist für mich mit «Karpfen im Froschteich» nämlich noch nicht abgeschlossen.
Tja, und damit kommt mein – zugegeben eher unromantisch formuliertes – Motto für 2026 ins Spiel. Denn das vergangene Jahr hat mir deutlich gezeigt, Schreibzeit fällt nicht vom Himmel!
Irgendwie fühlte sich immer etwas dringender an, als das Schreiben. Buchhaltung, Marketing, die Wäsche … Zugegeben, manchmal war es auch einfach nur die Lieblingsserie.
Darum werde ich mich in diesem Jahr besser organisieren und klare Schreibzeiten einplanen, die ganz und gar meinem Roman gehören. Und vielleicht wäre es schlau, dem Handy Schreibzimmerverbot zu geben …



Liebe Edith,
so ähnlich ging es mir mit meinem Motto letzten Jahres auch.
Ich wollte viel aber der grobe Plan war zu grob und genau das hat mich gebremst.
Vielleicht können wir uns ja wieder gegenseitig motivieren bei unseren Romanen ?
Vielleicht feste gemeinsame Schreibzeiten (Schreib und Schweig)?
Viele liebe Grüße und einen erfolgreichen Start ins Neue Jahr 2026.
Sandra
Schreibzeiten sind glaube ich bei vielen ein Thema – das Leben funkt halt oft rein (oder wir lassen es reinfunken …).
Vielleicht wäre das mit den gemeinsamen Schreibzeiten gar keine schlechte Idee.